Um wenigstens einen kleinen Eindruck der Whanganui Journey (einer der 9 Great Walks Neuseelands) zu bekommen, haben wir uns einen Tag mit Paddeln und einem Zweier-Kanadier auf den recht strömungsreichen Fluss gemacht. Mitten im Nationalpark fernab von jeder Straße mussten wir immer mal wieder enge Passagen mit starker Strömung überqueren, wobei wir des öfteren unser Kanu von einströmenden Wasser befreien mussten.
Am darauffolgenden Tag ging es dann weiter in den Tangariro National Park – auch besser bekannt als Mordor. Dort bezwangen wir den Tongariro Alpine Crossing in einer 6h-Wanderung. Dieser Wanderweg führte vorbei an farbenprächtigen Seen, hindurch durch mehrere Krater und hinunter in einen üppigen Urwald. Am Abend fielen wir dann völlig erschöpft und Julia um ein paar Blasen reicher in unser Bett.
Unser weiterer Weg führte uns rein zufällig in die Karottenhauptstadt Neuseelands – Ohakune, wo wir uns leider vergeblich abmühten Maya ein Souvenir mitzubringen.
Von Wellington aus passierten wir die 23km breite Cookstrait mit der Fähre – unser Kiwicamper war natürlich auch mit an Board und das obwohl wir sogar eine irrtümliche Buchung im Internet vorgenommen hatten.
Auf der Südinsel angekommen fuhren wir ein bisschen durch die Marlbourough Sounds und wurden schnell von der wunderschönen Landschaft der Südinsel mitgerissen. An der Westküste angekommen, machten wir uns entlang der Steilküste, vorbei an einem Leuchtturm, auf den Weg zu einer Pelzrobben-Kolonie, die wir zusammen mit ihren Jungen beim Faulenzen beobachten konnten.
Auf dem Weg zu den beiden berühmtesten Gletschern Neuseelands haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp bei den Pancake-Rocks und Spritzlöchern eingelegt. Dabei handelt es sich um Kalksteinformationen, die sich durch Schichtenverwitterung gebildet haben und nun die Form von gestapelten Pfannenkuchen aufweisen. Die nächsten zwei Tage verbrachten wir mit dem Bestaunen der beiden Gletscher Franz Josef (benannt nach dem österreichischen Kaiser) und Fox (der nach seinem neuseelaendischen Entdecker selbst benannt wurde). Die Maori nannten den Franz Josef Gletscher früher “Tränen des Lawinenmädchens”. Der Legende zufolge stürzte der Geliebte eines Mädchens von den Gipfeln der Umgebung in den Tod; ihre zahllosen Tränen gefroren zur Gletscherzunge.
Nach einem Tag an der Jackson Bay befinden wir uns nun auf dem Weg in Richtung Queenstown.















Hallo Julia, hallo Katja,
vielen Dank für euren letzten Bericht aus Neuseeland, aber wo sind die Bilder?
Auch wir sind vor einer Naturkatastrophe nicht verschont geblieben! Der Vulkan in Island war am Mittwoch aktiv und hat den ganzen Flugverkehr in Nordeuropa lahmgelegt. Er ist das erste Mal wieder seit 1821 aktiv! Da sich eine riesige Aschewolke am Himmel befindet, können keine Flugzeuge starten, da die Partikel in die Triebwerke eindringen könnten!
Katrin hat richtig Glück gehabt, dass sie Dienstag noch fliegen konnte.
Am Donnerstag Abend zog dann eine braune, schlierige Aschewolke über Eutin hinweg und wir haben sie fotografiert.
Opa hat die Unterkünfte und das Festessen bestellt, wir schlafen dann alle in der alten Schäferkate mit Frühstück am nächsten Tag!!!
Andi kommt doch hoffentlich auch mit, oder?
Katrin zieht heute in ihre neue WG und hofft, dass dort Internet ist, ansonsten habe ich ihre neue Adresse und Festnetznr.
Seb macht ordentlich Stress, will von ihr noch eine Menge Geld haben!!!
So, nun habe ich so viel Privates mitgeteilt, hätte ich auch auf die E-mail Adresse schreiben können,
aber egal.
Bei uns ist der Frühling eingekehrt, es ist richtig warm und sonnig.
Liebe Grüsse aus der Heimat und bis bald!
Mama (Annelie)
Von: Mama am April 17, 2010
um 8:47 am
Hahaha !
Die super Foto mit der Möhre !!
Das war in Australien auch so, da gabs dann zum Beispiel Larry den Lobster oder Berry die Orange die am Ortseingang standen
Is krass wenn man an den gleichen Orten schon gestanden ist
Gruß und noch viel Spass !
Von: Andi am April 18, 2010
um 10:24 am
Hallo Ihr Zwei, ist schon bewundernswert, wie Ihr sicher mit guten Überlegungen und viel Geschick die Sehenswürdigkeiten und die Landschaft durchforscht. Vielseitig und anschaulich Eure Berichte und Fotos. Eurer Kleidung nach zu urteilen sind wohl sehr unterschiedliche Aussentemperaturen gegeben, das liegt an großen Höhenunterschieden? Bei uns ist es zur Zeit so richtig April, Wind, Wind, Wind, Regen und Graupelschauer und kalt!!! Nachts -2 – +3 Grad C und am Tage kaum mehr als 10 Grad. Aber, wir kommen durch!! So, Ihr Lieben, viele Grüße und weiterhin tolle Abenteuer, wir freuen uns auf Eure neuen Berichte, Uschi und Günther
Von: Uschi u. Günther am April 21, 2010
um 7:17 pm
Hallo ihr zwei,

oh mann, ich finde das voll schlimm eure Berichte zu lesen…ich bin so neidisch!! Ich will auch!!
Naja, dafür gibts hier am Sonntag am schönen Oberrhein bis zu 25 Grad!! Diese Woche ist ja große Geburtstagswoche, deswegen fahr ich auch gleich nach Spöck. Der erste Spargel spriest auch schon!
Dann wünsch ich euch mal noch viel Spaß und nehmt euch in Acht vor Beachboys und Rangern!!
liebe Grüße um die Welt,
Valerie
Von: Valerie am April 23, 2010
um 8:30 am