Verfasst von: juliakatja | April 24, 2010

Fjordland und die Catlins

Unser Weg führte uns über den Haast Pass entlang der Southern Alpes  in Richtung Süden. Unterwgs machten wir für ein paar kurze Walks Halt an den Blue Pools und den Fantail- sowie den Thundercreekwasserfällen.

Blue Pools

Nachmittags erkundeten wir den etwa eine Stunde von Wanaka entfernt liegenden wunderschönen Mount Aspiring Nationalpark. Eine dreistündige Wanderung führte uns vorbei an Kühen zu einem Aussichtspunkt, von dem wir einen herrlichen Blick auf den Rob Roy Glacier hatten, sowie einen Kea bestaunen konnten.

Rob Roy Valley

Rob Roy Glacier

Am nächsten Tag erreichten wir Queenstown, wo wir nach einem Stadtspaziergang das herbstliche Panorama bei einer Tasse Kaffee und einem fantastischen Eis (Außentemperatur 8 Grad) am See genossen.

Queenstown

Weiter gings dann in das verschlafene Te Anau, wo wir mal wieder gewandert sind und zwar einen Teil des Kepler Tracks (einer der Great Walks). Nach einer weiteren Nacht in Te Anau machten wir uns in Richtung Milford Sound auf. Der Milford Highway führte hinauf zum Homer Tunnel bis es wieder nach Milford Sound hinunter ging. Aufgrund des sehr schlechten Wetters konnten wir die Fjorde leider nur erahnen. Auf dem Weg dorthin machten wir ein paar kürzere Wanderungen, etwa zu den Mirror Lakes. Dann fuhren wir zügig zu den Catlins, wo wir den ersten Stopp bei dem Waipapa Lighthouse einlegten.

Auf dem Weg zum Milford Sound

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur... ;)

Den südlichsten Punkt Neuseelands, den Slope Point, erreichten wir nur über eine Schafweide. In der Curio Bay konnten wir kurz vor Sonnenuntergang Gelbaugenpinguine hautnah beim Landgang beobachten.

Waipapa Lighthouse

Ein Gelbaugenpinguin

Nach einem Halt bei den Purakaunui- und den Mataiwasserfällen gings über die Southern Scenic Route zum 55m tifen Jack’s Blowhole. Dieses liegt in der Mitte einer Schafweide 200m vom Meer entfernt und hat eine unterirdische Verbindung zum Meer. Am überaus windigen Nuggets Point gab es noch einen weiteren Leuchtturm, sowie ein paar Robben zu sehen. Zur Zeit sind wir in Dunedin.

Nugget Point

Jacks Blowhole

Liebe Grüße, Julia und Katja


Antworten

  1. Hallo Julia, hallo Katja!
    Vielen Dank für den letzten Bericht und die traumhaften Fotos.
    Die Brücke, über die ihr gegangen seid, sieht allerdings sehr wackelig aus!!!
    Ja, bei euch ist nun Herbst und bei uns ist der Frühling eingekehrt. Alles blüht und grünt und die Temperaturen sind auch sehr angenehm.
    Gestern hatten wir schon richtig Sommerfeeling. Wir haben mit Bine einen ausgiebiegen Strandspaziergang in Sehlendorf gemacht. Man konnte sogar am Strand liegen.
    Den ersten Spargel gabs auch schon, sehr lecker und erschwinglich.
    Teilt doch bitte mit, wann ihr nach Vietnam aufbrecht,war es der 10. Mai ?
    Und wohin fahrt ihr dorthin genau?
    Das Wetter ist dort schön, an der Grenze zu China herrscht Dürre, aber da müsst ihr ja nicht hin!
    Ansonsten freut euch auf die letzte Etappe und dann wird es auch Zeit, dass ihr wiederkommt!!!
    Bis bald und ganz liebe Grüsse euch beiden.
    Annelie

  2. nabend ihr beiden,

    nun hab ihr ja doch noch einen kea gesehen, hat er den camper nicht zerlegt ???

    bei uns ist es inzwischen sommerlich warm (vollekannefreu) und die festsaison geht auch wieder los (nochmehrfreu). aber bei euch wird es spätestens ab vietnam ja auch wieder wärmer. hoffentlich hab ihr glück, den ende mai fängt dort ja schon die monsunzeit an.

    also viel spaß noch bei den chinesischen stachelbeeren

  3. Hallo Julia, hallo Katja, vielen Dank für die für uns neuen Fotos und Zeilen. Ihr habt sicher schon wieder vielle neue Eindrücke gewonnen und Abenteuer erlebt, das werden wir ja bald wieder sehen. Bei den vielen Superfotos vermissen wir ein Bild von einem Maori. Es sind zwar nur 8% der Bevölkerung, aber wenn man das Land von Nord nach Süd durchstreift, könnte ja man mal einem begegnen? Oder lassen die sicht fotografieren? Vielleicht habt Ihr das schon im “Kasten” und man kann das bei Eurer Rückkehr noch sehen, muss ja nicht alles hier über den “Sender” gehen. Also, viele Grüße von uns und weiter viel Spass, Uschi und Günther

  4. @ Marcus: Der Kea hat den Camper zwar nicht zerlegt, aber für die Beule, die uns irgendwelche typen in die Seite geschlagen haben, mussten wir jetzt noch was zahlen :-(
    Morgen machen wir dann den Abel Tasman Walk und hoffen, dass das Wetter die nächsten Tage wieder etwas besser wird.
    So, dann trink mal auf dem ein oder anderen Fest ein Bierchen für mich mit…
    und liebe Grüße an alle Daheimgebliebenen!
    Katja

  5. viel spaß in vietnam, hab grad mal nach dem wetter geschaut, soll in den nächsten tagen bis zu 36 grad geben in hanoi :-)

    hier noch die allgemeinen infos für vietnam des auswärtigen amts falls ihr sie noch nicht habt:

    Landesspezifische Sicherheitshinweise

    Für Vietnam bestehen derzeit keine landesspezifischen Sicherheitshinweise.

    Allgemeine Reiseinformationen

    Kriminalität

    Vietnam ist ein vergleichsweise sicheres Reiseland. Es gibt nur relativ geringe Gewaltkriminalität gegen Ausländer. In Touristengebieten, insbesondere in Ho Chi Minh Stadt, ist jedoch ein Anstieg der Diebstahlkriminalität zu beobachten. Nach Einbruch der Dunkelheit sollte auf Fahrten mit Fahrradtaxis (Cyclos) oder Motorradtaxis (Xe Om) verzichtet werden. Am Bahnhof von Hanoi kommt es häufiger zu Diebstählen v.a. bei Touristen, die mit dem Nachtzug aus Hue oder Sapa ankommen. Am Flughafen sollten nur die offiziellen Taxis benutzt werden. Die angeschriebenen Fahrpreise gelten nicht pro Person, sondern pro Fahrt.

    Sollten Pässe, Bargeld, Reiseschecks oder sonstige Wertgegenstände abhanden kommen, ist der Verlust bei der Polizei am Tatort anzuzeigen. Weder die Ausländerpolizei in Hanoi noch andere Polizeidienststellen protokollieren nachträglich Verlustanzeigen. In der Vergangenheit hat es Fälle gegeben, bei denen sich die Polizei geweigert hat, Protokolle aufzunehmen, vor allem dann, wenn die Polizisten Zweifel am Hergang der Tat oder an den Wertangaben hatten.

    In Ho-Chi-Minh-Stadt, Nha Trang und Hanoi mehren sich Handtaschen- und Gepäckdiebstahl, sowohl von vorbeifahrenden Mopeds aus als auch nach Ablenkungsmanövern durch Kinderbanden, insbesondere bei Ankunft und Abreise vor dem Hotel. Außerdem kommt es verstärkt zum Diebstahl von Bargeld aus Hotelzimmern, auch aus “besseren” Hotels. Es wird daher empfohlen, Wertgegenstände im Hotelsafe zu deponieren und nur unbedingt benötigte Wertgegenstände in der Stadt oder am Strand mit sich zu führen.

    In den letzten Monaten wurden Fälle von Kreditkartenbetrug bekannt, in denen Karten kopiert und Abbuchungen vorgenommen worden sind.

    Reisen über Land

    Eine starke Gefährdung geht vom Straßenverkehr aus. Bei der Anzahl der Verkehrstoten (zur Zeit mehr als 12.000 pro Jahr) rangiert Vietnam in der Weltstatistik ganz vorn. Auch die mittlerweile eingeführte Helmpflicht für Mopedfahrer hat daran nichts geändert, denn Gründe sind eine oftmals rücksichtslose Fahrweise sowie die steigende Anzahl der Verkehrsteilnehmer. Es wird daher zu größtmöglicher Vorsicht im Straßenverkehr geraten und nachdrücklich davor gewarnt, während des Urlaubaufenthaltes angemietete Pkw oder Mopeds eigenhändig in dem ungewohnten Verkehr zu steuern. Des Weiteren ist zu beachten, dass ausländische bzw. internationale Führerscheine in Vietnam nicht anerkannt werden. Das Fahren ohne gültigen Führerschein kann mit einem Bußgeld oder – im Fall eines schweren Unfalls – mit einer mehrjährigen Haftstrafe geahndet werden.

    Um die Zahl der Verkehrsunfälle zu reduzieren, wurden ab 01.07.2009 striktere Alkoholgrenzen im Straßenverkehr eingeführt, für Fahrrad- und Motorradfahrer gelten dann 0,5 Promille, für Autofahrer 0 Promille.

    Naturkatastrophen

    In den Provinzen von Mittelvietnam und dem Mekong-Delta, aber auch in einigen Provinzen im Süden Vietnams, kann es besonders zwischen Juni und Oktober zu schweren Stürmen und großflächigen Überschwemmungen kommen, die teilweise zur Zerstörung der Infrastruktur führen. Reisende sollten deshalb bei Reisen in diesen Regionen die Wettervorhersagen beachten sowie stets einen ausreichenden Vorrat an Trinkwasser und eine Erste-Hilfe-Ausrüstung bei sich führen.

    bis bald

    marcus

  6. Hallo, Ihr zwei LIeben, habe gerade den Kommentar von Marcus gelesen, man liest ja doch alles, was an Euch gerichtet ist und das von Euch kommt, also 36°, da kann ja richtig neidisch werden. Bei uns sind so bescheidene 10° am tage, aber man ist ja mit Wenigem zufrieden. Wir fahren für 10 Tage nach Norwegen, morgen geht es los, habe auch mal die “Meterolügen ” befragt, die meinten, im Norden von Norwegen sei Winter, Schneefall u.u.u., aber da fahren wir ja nicht hin, wir bleiben im südlichen Norwegen, na bis zur Mitte, und da hoffen wir, dass der Golfstrom seine Wirkung zeigt. Also, wir melden uns für 10 Tage ab. So, und nun zu Euch. Beachtet bitte den Kommentar von Marcus (hallo Marcus, find ich ganz toll, was Du den Beiden für Infos auf den Weg gibst, wir kennen uns ja noch nicht, nur über diese Kommentare, erstaunlich, was über das Intern. alles so geht, ganz prima Deine Fürsorge!). Ihr Beide seid nun schon recht lange auf dieser schönen Welt unterwegs, alles oder fast alles ist sehr gut gegangen, da kann man schnell leichtsinnig werden. Also, lest den Kommentar von Marcus lieber dreimal, ohne jetzt Angst zu kriegen. Wir haben in unserer Stadt seit ca. 40 Jahren “Vietschies”, wie wir sie liebevoll nennen und kommen mit ihnen hervorragen aus. Also keine Angst, aberaufpassen, wie überall auf dieser Welt. Euch beiden Lieben weiter viel Freuden und schöne Erlebnisse, wir warten auf Eure Berichte, viele Grüße, Uschi und Günther


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