San Pedro de Atacama ist ein kleines Dorf auf ca.2420m Hoehe mitten in der Wueste. Es besteht aus rund 1000 kleinen Lehmhuetten, zu denen unser Hostel zaehlte.

Im Hostel

- Unser Hostel
Nach 24 h im Bus sitzen wollten wir uns mal wieder ein wenig Sport goennen und haben uns fuer eine Tour zum Sandboarden im Valle de la Muerte angemeldet.



Nach 2 1/2 h Erklimmen und wieder Runterfahren der Duene ging es dann weiter in das Valle de la Luna, eine Mondlandschaft, in der kein Grashalm waechst. Zunaechst sind wir nur mit einer kleinen Kerze bewaffnet durch unterirdische Hoehlen gewandert. Zum Abschluss sind wir dann auf eine Duene geklettert, um den Sonnenuntergang zu beobachten, bei dem die komplette Landschaft in rot verwandelt wird.

Nach einem Tag Erholung ging es dann in die Laguna Cejar, wo wir in einem Salzsee (24 g Salz auf 1 l Wasser) mitten in der Wueste auf der Wasseroberflaeche dahintreiben und die traumhaft schoene Natur geniessen konnten. Nach einem kurzen Stopp an einem Suesssee ging es dann zum Saltar de Atacama, einem ausgetrockneten Salzsee, der sich durch die karge Landschaft zieht. Zum Abschluss gab es noch ein paar Snacks zum Sonnenuntergang und natuerlich auch einen Pisco, ein Likoer, von dem die Chilen behaupten, dass es ihr Nationalgetraenk sei (Die Peruaner behaupten das Gleiche). Wir als einzige Deutsche/nicht-Chilen mussten natuerlich als einzige gleich zwei trinken. Leicht beschwipst ging es dann auf holprigen Wuestenstrassen zurueck ins Hostel.



Saltar de Atacama
Nach einer sehr kurzen Nacht ging es dann um 4 Uhr frueh (unsere Dorm-Mitbewohner haben sich gefreut
) weiter zu den El Tatio Geysiren. Die Geysire sind die juengsten und hoechstgelegenen (4420 m) Geysire der Welt, 7 km von der bolivianischen Grenze entfernt. Nach 2 h Fahrt quer Feld ein durch die Wueste konnten wir rund 100 Geysire und dampfende Loecher beim Sonnenaufgang bestaunen. Die Geysire sprudeln lediglich 10 Minuten am Tag kurz vor Sonnenaufgang, wenn die Temperatur von Magma und Aussentemperatur ein ganz bestimmtes Verhaeltnis annimmt. Nach einem ueppigen Fruehstueck, bestehend aus Sandwiches, Kakao, Keksen, Kuchen, Kaffee, CocaTee und und und ging es bei minus 5 Grad Aussentemperatur in eine heisse Quelle. So gefroren haben wir selten
. Bei den ersten Leuten machte sich dann auch die Hoehe bemerkbar und sie mussten sich uebergeben. Auf dem Rueckweg ging es weiter durch die Wueste, wo uns unser Fuehrer ein paar chilenische Legenden erzaehlte und uns ueber die einheimische Fauna und Flora informierte. So konnten wir Lamas, Alpacas und Vicunas bestaunen. Abends haben wir uns dann noch ein kleines Essen und zwei Escudos gegoennt.




Unser Guide
Unsere naechste Etappe ist nun La Serena, eine Stadt rund 6 h von Santiago entfernt.
PS: Wir entschuldigen uns fuer die vielen Tippfehler in manchen Kubaartikeln, aber wir konnten beim Schreiben teilweise nicht sehen, was wir tippen. (Kuba halt
)
PPS: Nach einem Check unseres Kontos stellten wir fest, dass der Wechselkurs aus unserem Reisefuehrer schon voellig veraltet ist und wir nach neuem Kurs pro Person rund 500 € weniger ausgegeben haben als zunaechst gedacht.
PPPS: Das Headfoto war uebrigens unser Strand in Trinidad Playa Ancon.